European Interreligious Forum For Religious Freedom

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ניסיון חקיקה כנגד דתות חדשות ודתות מיעוט זוכה להתנגדות תקיפה במועצה האירופית
 
ניסיון חקיקה כנגד דתות חדשות ודתות מיעוט זוכה להתנגדות תקיפה במועצה האירופית – ניצחון היסטורי לחופש הדת באירופה
ב-10 באפריל, 2014, הצביעה האסיפה הפרלמנטרית של האיחוד האירופי (Parliamentary Assembly of the Council of Europe – PACE) כנגד ניסיון חקיקה שהוגש בפניה על-ידי חבר הפרלמנט הצרפתי רודי סאלס. ההצבעה הגורלית זכתה לתיאור כ-"ניצחון משמעותי והגנה על זכויות האדם וחופש הדת, אשר התאפשר בזכות האלפים שקמו ודאגו שישמעו את קולם ברגע הקריטי בו נזקקו להם". נכב גם כי "ההיסטוריונים של חופש הדת באירופה יביטו אחורה אל [ההצבעה] ויכירו בה כדוגמה מצוינת ומתקדמת למניעה של הפרת זכויות אדם."1
להלן סיכום של ההתרחשויות סביב הצעת החוק ודחייתה, בנוסף לסקירה של הרקע האידיאולוגי ושל אלה שעמדו מאחורי הפעולה שהייתה עלולה לגרום לנסיגה משמעותית בתחום הסובלנות הדתית וזכויות המיעוט ב-47 המדינות של האיחוד האירופי.


Rédigé par EIFRF le Saturday, April 26th 2014 | Comments (0)

Europarat: Vorstoß des französischen Abgeordneten Rudy Salles gegen religiöse Minderheiten gescheitert
Straßburg: Am 10. April 2014 wurde der Vollversammlung des Europarates ein Papier zur Abstimmung vorgelegt, welches eine neue Welle der Diskriminierung gegen religiöse Minderheiten hätte einläuten können und mit welchem vor allem den traditionellen Religionen ein Sonderstatus zukommen sollte.

Mit Hilfe des Reizworts „Kindesmissbrauch“, durch den insbesondere die etablierten Kirchen in den letzten Jahren in die Negativschlagzeilen geraten waren, wollte der Abgeordnete Rudy Salles die intolerante und menschenrechtsverachtende Politik Frankreichs gegenüber religiösen Minderheiten in alle 47 europäischen Mitgliedstaaten des Europarats exportieren. In Frankreich werden mehr als 170 religiöse Gemeinschaften einer menschenrechtsverletzenden Sonderbehandlung unterzogen, darunter zahlreiche christliche Gemeinschaften wie beispielsweise die Zeugen Jehovas, die Neu-Apostolische Kirche, diverse hinduistische und buddhistische Gruppierungen sowie die Anthroposphen, die Scientology Kirche, Transzendentale Meditation und viele andere.

Nach Bekanntwerden des Papiers hagelte es Proteste von über 80 renommierten Menschenrechtsorganisationen sowie durch Experten in Sachen Strafrecht, Religionsfreiheit und von Mitgliedern unterschiedlichster Religionen und Weltanschauungen aus der ganzen Welt. Eine Petition mit weit über 10.000 Unterschriften erreichte noch vor der Debatte die Präsidentin des Europarates, Anne Brasseur sowie verschiedenste Parlamentarier. Darin wurde verlangt, die Richtlinien zur Beschneidung von Elternrechten und die Aufforderung zur Ungleichbehandlung von religiösen Minderheiten zurückzuweisen.

Der ehemalige Direktor der Helsinki Vereinigung, Dr. Aaron Rhodes, kritisierte den Vorstoß Frankreichs unter anderem als "Rezept für Diskriminierung und Intoleranz" und etwas, das "als Deckmantel dient, um willkürlich in das religiöse Leben einzugreifen".

Sämtliche Vorschläge Rudy Salles wurden im Plenum des Europarates abgelehnt. Stattdessen wurde eine völlig neue Version vorgeschlagen und angenommen: "Der Rat fordert die Mitgliederländer auf, die relevanten Europarats-Verträge zum Schutz der Kinder und ihrer Fürsorge zu unterzeichnen und/oder zu ratifizieren, sollte dies noch nicht geschehen sein."

Gleichzeitig wurden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Richtlinien zu erlassen, die keine diskriminierenden Unterscheidungen zwischen traditionellen, nicht traditionellen Religionen und neuen religiösen Bewegungen oder auch sogenannten "Sekten" zulassen, gemäß dem Punkt 9 der endgültigen Resolution: "Die Versammlung fordert die Mitgliederstaaten auf, sicherzustellen, dass keine Diskriminierung bezüglich der Frage, welche Bewegungen als Sekte oder nicht betrachtet werden, erlaubt ist, dass kein Unterschied gemacht wird zwischen traditionellen und nicht traditionellen religiösen Bewegungen, neuen religiösen Bewegungen oder ´Sekten´, wenn es darum geht, das Zivil- oder Strafrecht anzuwenden und dass jegliche Maßnahmen gegenüber nicht traditionellen Bewegungen, neuen religiösen Bewegungen oder ´Sekten´ mit den Menschenrechtsstandards gemäß der Europäischen Menschenrechtserklärung in Einklang sind, sowie mit anderen relevanten Richtlinien, die die Würde  der Menschen und deren gleiche und unveräußerlichen Rechte schützen."

Die endgültige Resolution findet sich hier:
http://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xref-XML2HTML-en.asp?fileid=20889&lang=en

Rédigé par EIFRF le Saturday, April 26th 2014 | Comments (0)

Religious Freedom



An attempted strike against minority religions fails. Instead, a landmark victory for freedom of religion or belief


Council of Europe Briefing
ALL FAITHS NETWORK
&
EUROPEAN INTERRELIGIOUS FORUM
FOR RELIGIOUS FREEDOM

The European Interreligious Forum for Religious Freedom and the All Faiths Network coordinated extensively together, working with many other concerned groups and Parliamentarians to assist in dealing with this issue. We are joining together in this newsletter to provide a detailed account and explanation of what occurred.
 
On April 10, 2014 the Parliamentary Assembly of the Council of Europe voted down restrictive measures proposed by French MP Rudy Salles, in what has already been described as a “decisive victory and protection for human rights and religious freedom, which was made possible because of the thousands who stood up and voiced their opposition in a critical time of need” which “Historians of European religious liberty will look back at (…) and recognize it as a defining and progressive case study in the prevention of human rights abuse.”(1)
 
Here is a summary of what happened, including a perspective on the ideological background of those pushing what could have been a major step backwards for religious tolerance and the rights of religious minorities in the 47 countries that comprise the Council of Europe. 
It is also important to mention those in the Parliamentary Assembly who stood up against the report and we will provide extracts of their statements. 
 
Background:
 
On 7th September 2011, Rudy Salles, a member of the French National Assembly and also member of the Parliamentary Assembly of Council of Europe (PACE), was appointed at PACE as Rapporteur to draft a report on the “protection of minors against sectarian influence”. This has been a long-standing issue pushed by the French “anti-minority religions” groups. Rudy Salles is a long-time associate of Georges Fenech (2), member of the French National Assembly and former the head of the MIVILUDES (Inter Ministerial Mission for the Vigilance and Fight Against Sectarian Deviances), a French government agency in charge of fighting against what they call “sects”. When Salles’ appointment as rapporteur occurred, Georges Fenech made a joint statement with Rudy Salles in a French newspaper (Nice Matin, November 22, 2011), announcing the appointment and claiming that the purpose of that nomination was to create a European observatory on so-called “sects”, a sort of European MIVILUDES.

Rédigé par EIFRF le Thursday, April 24th 2014 | Comments (0)

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